Amerikanische Weissweine: Tipps zu Weisswein aus Arizona, Kalifornien & mehr
Mai23

Amerikanische Weissweine: Tipps zu Weisswein aus Arizona, Kalifornien & mehr

Amerika hatten Weinliebhaber lange nicht auf der Karte, doch das hat sich inzwischen geändert. Als einer der größten Weinproduzenten der Welt, hat Amerika sich längst auf dem Markt behauptet. Dennoch sind gerade die amerikanischen Weissweine häufig noch immer ein Geheimtipp, dem es sich nachzugehen lohnt. Vor allem der Westen der USA gehört zu den Regionen, deren Weine nicht zu unterschätzen sind. Eine kurze Geschichte zum Weisswein aus Kalifornien Der Westen der USA gilt als besonders sonnig und ist daher eigentlich auch das Zentrum des Weinanbaus. Besonders das Napa Valley ist ein Bereich, in dem sich der Weinbau sprunghaft verändert hat. Waren im Napa Valley in der Mitte des 20. Jahrhunderts in erster Linie Schafe und Rinder beim Grasen zu sehen, ziehen sich heute die kilometerlangen Weinberge entlang und sorgen dafür, dass Touristen und Einheimische regelmäßig ein Ziel für einen Abstecher haben. Seit den 1970er Jahren kann im Westen der USA von einem echten Weinboom gesprochen werden. Gerade der Weisswein aus Sonoma, Santa Barbara oder auch aus Monterey kann international punkte. Doch auch Arizona ist ein Staat, der sich dem Weinanbau verschrieben hat und das durchaus mit Leidenschaft. Interessanterweise ist der Weinanbau in Kalifornien zwar noch relativ jung, tatsächlich wurde aber schon im Jahr 1769 der Grundstein dafür gelegt und zwar in San Diego. Die Mönche haben für die Herstellung ihrer Meßweine Reben in Sonoma gepflanzt und diese erfolgreich bewirtschaftet. Allerdings war es damals keine Frage des guten Geschmacks sondern nur des Nutzens. Rund 50 Jahren später wurden die ersten europäischen Reben gepflanzt und zwar rund um Los Angeles. Dieser Wein erfreute sich einer großen Beliebtheit, der Boom kam jedoch erst, als der Weinanbau weiter nach Norden gelegt wurde. Dieser Boom hielt aber nur kurz an, da es zu Angriffen durch die Reblaus kam. Nach den Verlusten erholte sich Kalifornien lange nicht, erst rund 100 Jahre später wurde der erneute Aufstieg auf dem internationalen Weinparkett in Angriff genommen. Die Fakten zeigen, dass sich Kalifornien hier wirklich gemausert hat. So gibt es inzwischen eine Rebfläche von 224.000 Hektar und einen jährlichen Weinkonsum von knapp 8 Litern pro Kopf. Besonders häufige Rebsorten für die Herstellung von Weissweinen sind Chardonnay mit einem Anteil von über 20%, Fr. Colombard mit 7% und CheninBlanc mit 3,1%. Arizona – unterschätzter Weinanbaustaat In Kalifornien ist es die gute Meeresluft, in Arizona dagegen der Charme der Wüste, der den Weissweinen das gewisse Etwas verleiht. Das trockene Wüstenklima hat einen großen Teil von Arizona für sich beansprucht und dennoch gedeihen die Weine in dem Bundesstaat optimal. Das größte Gut in Arizona trägt den Namen Verde Valley und ist gut 150 km nördlich von der Hauptstadt Phoenix entfern zu finden....

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