Welche deiner Ansichten hast du grundlegend geändert?

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, sagt das Sprichwort. Dies trifft auch auf den Geschmackssinn zu. Allerdings verändert dieser sich im Laufe des Lebens. Kinder haben beispielsweise ein komplett anderes Geschmackserleben als Erwachsene.

Mögen Kinder zum Beispiel gern stark gesüßte Speisen und können nicht genug davon bekommen, so reicht einem Erwachsenen oftmals eine einzige Praline oder ein Stück Schokolade.

Es gibt auch sehr viele Beispiele wo ein eingefleischter Zigarettenraucher im Alter lieber zur Tabakspfeife oder zu einer guten Zigarre greift.

Ähnlich sieht es mit dem Bier und dem Wein aus. Junge Menschen können einem guten Wein in der Regel nicht viel abgewinnen und greifen zum günstigeren Bier. Durch das veränderte Geschmacksempfinden, lernt man im Alter einen wirklich guten Wein zu schätzen und ist auch dazu bereit, etwas mehr Geld auszugeben und dafür einen hohen Genuss zu haben.

Was ist eigentlich Geschmack und wie kommt es zu Änderungen im Empfinden?

Den Sinneseindruck Geschmack gibt es nicht, beziehungsweise man kann diesen nicht als lokalisiertes Empfinden beschreiben. Geschmack ist vielmehr eine Vielzahl von Sinneseindrücken. Der Geruchssinn spielt hier eine sehr entscheidende Rolle. Aber auch Konsistenz, Schärfe und die Temperatur von Speisen und Getränken sind sehr wichtig. Auch der Anblick von Speisen bestimmt das Geschmackserleben mit, wie schon das Sprichwort: “Das Auge isst mit” besagt.

Bestimmte Aromen können vom eigentlichen Geschmackssinn nicht erfasst werden. Doch durch den Rachen gelangen diese in die Nase und werden auf diese Weise “geschmeckt”.

Außerdem verfügt der Mensch über ein Geschmacksgedächtnis, dass von vielen Faktoren beeinflusst wird. Unter anderem in welcher Atmosphäre der jeweilige Geschmack erlebt wurde.

Bier oder Wein?

Wie bereits erwähnt, trinken junge Menschen lieber Bier und ältere gern einen guten Tropfen Wein. Man kann also sagen, die Ansichten haben sich grundlegend geändert.

Dies hat unter anderem mit Geschmacksgedächtnis zu tun. Für das Geschmackserleben spielt auch die Atmosphäre eine Rolle, in der das jeweilige Getränk konsumiert wird. Junge Menschen feiern gern und viel. Wird dabei Bier getrunken, wird dieser Geschmack auch in der weiteren Zukunft als positiv empfunden.

Ältere Menschen hingegen mögen es lieber ruhig. Wenn in diesen entspannten Phasen Wein getrunken wird, bewertet man den Weingenuss als angenehm. Hinzu kommt noch die entspannende beziehungsweise enthemmende Wirkung des Alkohols an sich hinzu. Der junge Mensch kann ausgelassener feiern und der Ältere genießt Ruhe und Beschaulichkeit, da man sich mit einem guten Wein in der Regel nicht betrinkt und somit die enthemmende Wirkung wegfällt.

Neben dem verändertem Geschmacksempfinden im Alter, wird auch das Geschmacksgedächtnis im Laufe des Lebens umkonditioniert beziehungsweise die Ansichten haben sich grundlegend geändert.

Wenn Wein, welchen soll man nehmen?

Da Wein ein reines Genussmittel ist, wenn mal von den Getränken die in Tetrapacks angeboten werden absieht, sollte man auch wirklich zu einem guten Wein greifen. Wobei der Preis hier eine eher untergeordnete Rolle spielen sollte, was aber nicht heißen muss, dass gute Weine teuer sein müssen. Auch im unteren und mittlerem Preissegment kann man sehr gute Weine erstehen.

Ob Rotwein oder Weißwein, bleibt dem persönlichen Vorlieben überlassen.

Hier ein Tipp für einen sehr guten Rotwein aus dem mittlerem Preissegment:

Aus Spanien, speziell aus der Region Ribera del Duero stammt der Bodegas Izquierdo Ninin 2009. Dieser Wein wird zwischen drei und vier Jahren gelagert und bildet deswegen eine gute Taninstruktur aus. Die Aromen reichen von Espresso, Lakritze, Brombeere bis hin zu parfümartigen Anklängen nach gerösteter Eiche, Noten von Graphit und Spuren asiatischer Gewürze.

Beziehen kann man den edlen Tropfen bei: www.vinexus.de. Und mit einem Preis von 14,50 € bezahlt man auf keinen Fall zu viel für diesen Qualitätswein.

Interessante Beiträge, welche Ansichten im Leben sich noch grundlegend ändern können, findet man hier.


Bildnachweis: © morguefile.com – ostensor



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Hans-Jürgen Schwarzer (Link Google+) leitet die Online-Agentur schwarzer.de software + internet gmbh. Als Unternehmer und Verleger in Personalunion wie auch als leidenschaftlicher Blogger gehört er zu den Hauptautoren von startup-report.de. Innerhalb seiner breiten Palette an Themen liegen dem Mainzer Lokalpatriot dabei vermeintlich „schräge“ Ideen oder technische Novitäten besonders am Herzen.

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